Unser Selbstverständnis

Angesichts der ökologischen und Klimakatastrophe, in der wir uns befinden, sehen wir einen Ausbau des Südschnellwegs

  • als klaren Verstoß gegen Artikel 20a Grundgesetz, nach dem der Staat verpflichtet ist, die Lebensgrundlagen für die kommenden Generationen zu erhalten.
  • als Verstoß gegen das Pariser Abkommen.
  • als Torpedierung der erforderlichen Verkehrswende.
  • als lokales Beispiel für die systematische Missachtung geltenden Rechts durch ein Festhalten am “Weiter so”.

Wir richten uns mit unseren Aktivitäten nicht gegen erforderliche Sanierungsarbeiten des Südschnellwegs und nicht gegen die Alternative zur Brücke über die Hildesheimer Straße.

Wir richten uns mit unseren Aktionen nicht gegen einzelne Menschen, sondern gegen den Prozess, der zu diesem zerstörerischen “Weiter so” führt. Dieses “Weiter so” muss aufhören.

Wir sind Teil des Wald-statt-Asphalt-Netzwerks und teilen die Werte der Klimagerechtigkeitsbewegung: Bei Leinemasch BLEIBT haben Unterdrückung, menschenverachtende Einstellungen und Diskriminierung gegen Menschengruppen keinen Platz. Insbesondere stehen wir strikt gegen Faschismus, Rassismus, Antisemitismus, Sexismus und Queerfeindlichkeit.

Wir verhalten uns solidarisch und tragen zur Eindämmung der Corona Pandemie bei, indem wir uns an die Erkenntnisse der Wissenschaft halten und Verschwörungsmythen keinen Platz bieten. Wir halten uns an das Corona-Schutzkonzept.
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Wenn Menschen dieses Selbstverständnis teilen, können sie gern eigene und dezentrale Aktionen unter dem Motto „Leinemasch BLEIBT“ organisieren.